Verhaltenstherapeutische Ansätze bei Krebserkrankungen, z. B. Behandlungsprogramm für Paare

Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Nach der Diagnose treten häufig Depressionen, Ängste, aber auch sexuelle und Beziehungsstörungen auf. Daraus resultieren besondere gesundheitspolitische Herausforderungen. Trotz verstärkter Aktivitäten in der medizinischen Forschung und zunehmenden Erkenntnissen über die Bedeutung psychosozialer Faktoren für den Krankheits- und Rehabilitationsverlauf besteht immer noch ein Defizit in der psychosozialen Versorgung.

Menschen mit Krebserkrankungen sollten im Verlauf der Erkrankung oder medizinischen Behandlung sowie nach Abschluss der medizinischen Therapien auf ein Angebot spezifischer psycho-onkologischer Behandlungen zurückgreifen können. Inhaltliche Schwerpunkte des Kurses sind die Einarbeitung in psychoonkologische Grundlagen, die thematische und selbsterfahrungsbezogene Auseinandersetzung mit Extrembelastungen sowie die Vorstellung und Einübung spezifischer psychoonkologischer Interventionsmethoden am Beispiel des psychoonkologischen Behandlungsprogramms für Paare (Seite an Seite). 

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