Verhaltenstherapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Wenn ein Patient neben einer Borderline-Persönlichkeitsstörung weitere psychische Erkrankungen hat (Essstörungen, Abhängigkeitserkrankungen, depressive Störungen, Angststörungen insbesondere posttraumatische Belastungsstörungen, weitere Persönlichkeitsstörungen), stellen sich wichtige Fragen bezüglich der Therapieplanung: Bei welcher Störung soll die Behandlung beginnen? Wie kann die Wechselwirkung zwischen den Störungen berücksichtigt werden? Wie kann eine zielorientierte kontinuierliche Problembearbeitung erreicht werden? In dem Kurs werden Strategien vermittelt, die ausgehend von der dialektischen Verhaltenstherapie auch weitere Störungsbereiche angemessen berücksichtigen. Die Absicht dabei ist es, die ursprüngliche Überforderung mit dieser Gruppe von Patientinnen und Patienten in eine Herausforderung zu verwandeln.