Trauma überwinden: Kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

 

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) gehört mit einer Prävalenzrate von 8% (Kessler, 1995) zu einer der häufigsten psychischen Erkrankungen. Psychologische Interventionen gelten im Vergleich zu Wartelistenbedingungen als wirksam. Als „State of the Art“-Verfahren gelten traumafokussierte kognitiv-behaviorale Verfahren wie auch EMDR. Als wirksame Behandlungselemente gelten die Bearbeitung kognitiver Dysfunktionen und Auseinandersetzung mit den traumatischen Erfahrungen.

Nach kurzer Vermittlung von Basis-Wissen (u. a. Symptomatik, Prävalenzraten und Komorbiditäten der PTBS) wird ein Störungs- und Therapiemodell entwickelt. Der Hauptfokus des Seminars liegt auf der Vermittlung kognitiv-verhaltenstherapeutischer Strategien zur Behandlung der PTBS. Die Bearbeitung kognitiver Dysfunktionen wie auch Strategien zur Durchführung von Expositionen werden theoretisch begründet, anhand von praktischen Beispielen demonstriert und in Kleingruppen geübt. 

Besonderen Wert wird im Laufe dieser Veranstaltung auf die Initiative der Teilnehmer gelegt. Sie werden herzlichst eingeladen, eigene Fälle einzubringen und anhand dieser (insbesondere der schwierigen Situationen) zu üben. Das Seminar soll sich insbesondere durch den Methodenwechsel (z.B. Vortrag, Diskussion im Plenum, Paargespräche, Kleingruppenübung, Videodemonstration) auszeichnen.